Tertianum
    Gesundheit im Alter

Wie Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden zu hohen Qualitätsstandards führen

Zürich
02.02.2017
Lebensqualität im Alter dank Aus- und Weiterbildung im Altersheim.

Die Qualität eines Wohn- und Pflegezentrums hängt massgeblich mit der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden zusammen. Tertianum ist sich dessen bewusst und investiert laufend in die Schulung ihres Pflege- und Betreuungspersonals.

Hohe Qualität zeigt sich besonders an der Zufriedenheit der Gäste. Werden körperliche, emotionale, soziale und spirituelle Bedürfnisse erfüllt, lässt dies auf professionell ausgebildetes Personal schliessen. Interne Konzepte und Standards unterstützen die Mitarbeitenden zudem darin, die gesetzlichen Vorgaben zum Pflegeprozess zu erreichen.

Aus- und Weiterbildung endet nie

Eine besondere Herausforderung bei der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren sind die vielen, gleichzeitig auftretenden Krankheitsbilder (Multimorbidität). Als Beispiel: Eine ältere Person ist dement, hat Epilepsie und ist zusätzlich durch eine Verletzung eingeschränkt. «Multimorbidität macht die Pflege vielschichtig und anspruchsvoll», erklärt Rosa Mathis, die Geschäftsführerin des Wohn- und Pflegezentrums Sternmatt in Luzern. Gerade deshalb ist kontinuierliche Weiterbildung notwendig. 2016 hat die Tertianum Gruppe mit dem Aufbau des internen Aus- und Weiterbildungscenters begonnen. Dort wird ein umfassendes Weiterbildungsprogramm im Bereich Pflege und Betreuung angeboten. Das Programm wird jährlich den Bedürfnissen der Gruppe angepasst. Ein Teil der Kurse ist obligatorisch für alle Pflegemitarbeitenden. In der Sternmatt werden fast monatlich obligatorische Weiterbildungskurse angeboten. «Es sind intensive Kurse. Aber das ist notwendig, damit wir die gewünschte Qualität und Leistung erbringen können», erläutert Rosa Mathis.

Vom Pflegehelfer SRK bis zur diplomierten Pflegefachperson

Im Bereich der Grundbildung bietet Tertianum mehrere Praktikumsplätze (für Pflegehelfer) und Ausbildungsplätze an. Erfahrene und geeignete Fachleute Gesundheit können das berufsbegleitende Studium zur Pflegefachfrau/mann HF aufnehmen. In diesem Fall wird der bisherige Arbeitsplatz zu einem geringeren Pensum beibehalten. «Neben dem Studium gibt es immer wieder die Möglichkeit, das Gelernte im Arbeitsalltag zu vertiefen und anzuwenden», erklärt Susanne Stoller, die Leiterin Aus- und Weiterbildung Pflege und Betreuung der Tertianum Gruppe.

Folgende Aus- und Weiterbildungen werden von Tertianum unterstützt:

  • Pflegehelfer SRK: Kurs mit 120 Theoriestunden, Selbststudium und 15 Tagen Praktikum
  • Assistent/in Gesundheit und Soziales (AGS): 2-jährige Ausbildung mit Abschluss auf der Stufe EBA
  • Fachfrau/mann Gesundheit (FAGE): 3-jährige Ausbildung mit EFZ-Abschluss
  • Fachfrau/mann Betreuung (FABE): 3-jährige Ausbildung mit EFZ-Abschluss
  • Diplomierte Pflegefachfrau/mann HF: 2- bzw. 3-jährige berufsbegleitete Ausbildung mit Abschluss einer höheren Fachschule

In den Tertianum-Häusern wird grosser Wert auf den Skill- und Grademix, das heisst die gute Mischung von Mitarbeitenden mit unterschiedlichen Ausbildungen gelegt. «In der täglichen Pflege ist jeder Beruf mit seinen speziellen Fähigkeiten wichtig», weiss Susanne Stoller.

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