Eine Lebensgeschichte aus dem
    Wohn- und Pflegezentrum Schibistei

Warum das Seniorenzentrum Schibistei für ein glückliches Leben im Alter steht

Heimenschwand
02.08.2017
Das Altersheim Schibistein im Kanton Bern steht für Lebensqualität im Alter.

Heinz Stauffer wohnt seit wenigen Tagen im Tertianum Wohn- und Pflegezentrum Schibistei. Hier schätzt er vor allem die ländliche Lage und die unmittelbare Nähe zu seinem früheren Wohnort. Bereits hat sich der Senior gut eingelebt und fühlt sich in Heimenschwand wohl.

Heinz Stauffer ist in seinem neuen Zuhause angekommen. «Ich schlafe gut, das Essen ist fein und ich kenne bereits mehrere Gäste aus früheren Jahren», erzählt der 83-jährige Senior. Was dem ehemaligen Lohnunternehmer aber besonders gefällt, ist die ländliche Lage des Altersheims. Direkt vom Haus aus kann er die Bauern bei der Arbeit auf dem Feld beobachten. Darin sieht der Senior auch sein Rezept zum glücklichen Leben im Alter: «Wichtig ist, das zu tun, was man gerne macht. Mich begeistern Maschinen. Früher habe ich beispielsweise eine abenteuerliche Fahrt mit dem Traktor nach Italien unternommen. Heute macht es mir Freude, wenn ich die Maschinen in der Umgebung vom Schibistei beobachten kann».

Faszination Maschinen

Als 16-Jähriger stieg Heinz Stauffer 1950 bei einem Baugeschäft in Thun als Maschinist ein. «Maschinen haben mich schon immer begeistert», erzählt der Senior. Auch heute noch diskutiert er gerne über die Details der Fahrzeuge. Als Maschinist lernte der junge Berner den Umgang mit Geräten wie Betonmischer, Kran oder Kompressor. Obwohl er keine Berufsausbildung absolvierte, zeigte sich schnell sein handwerkliches Geschick. «Meine Kollegen sagten jeweils: «Heinzu ist für alles gut»», erzählt der Senior lachend. Bestens kann er sich an eine Situation an der Aare erinnern: «Mit einer Tragline, einem Bagger mit Seilzug, hob ich schwere Steine aus dem Fluss. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die aber Spass gemacht hat».

In den 1960er-Jahren war Heinz Stauffer der Einzige im Ort, der einen eigenen Traktor besass. Kurz darauf kaufte er sich einen Anbau-Pflug und startete als selbständiger Lohnunternehmer. Im Winter war Heinz Stauffer meist mit Holzseilen beschäftigt – eine herausfordernde Arbeit. Zuletzt umfasste sein Unternehmen mehrere Maschinen und lief sehr erfolgreich. «Mein Enkelsohn und meine Schwiegertochter leiten heute das Geschäft. Das macht mich stolz», sagt der Senior.

Die Familie im Mittelpunkt

Heinz Stauffer lernte seine Frau beim Tanzen kennen. «Ich erinnere mich sehr gut an diesen tollen Abend», erzählt der Senior. Aus der glücklichen Ehe sind drei Kinder, acht Grosskinder und mittlerweile bereits fünf Urgrosskinder hervorgegangen. Zu seiner Familie hat der Senior einen engen Kontakt. Sie haben ihn auch beim Umzug ins Alterszentrum Schibistei begleitet. «Meine Tochter war bereits bei der Besichtigung mit dabei – darüber war ich sehr froh». Das Tertianum Schibistei befindet sich nur Minuten vom früheren Wohnort des Seniors entfernt. So wohnt auch die Familie in der Umgebung und kommt regelmässig zu Besuch.

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