Tertianum
   Gesundheit im Alter

Podologie: So sind Seniorinnen und Senioren schmerzfrei mobil

Luzern
19.07.2017

Füsse und Zehen werden täglich stark beansprucht. Dadurch können Schmerzen entstehen und die Mobilität kann eingeschränkt werden. Die Tertianum Residenz Bellerive in Luzern bietet regelässig Podologie-Dienstleistungen an, wo eine erfahrene Podologin die Füsse verwöhnt und pflegt.

Podologie befasst sich mit der medizinischen Fusspflege. Die Podologie-Ausbildung wird mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abgeschlossen. Während der Ausbildungszeit haben Themen wie Anatomie und Krankheitsbilder einen grossen Stellenwert. Dementsprechend bringen eidgenössisch diplomierte Podologinnen und Podologen beste Qualifikationen für die Behandlung von Fussbeschwerden im Alter mit. Rosa Mathis, Geschäftsführerin der Seniorenresidenz Bellerive betont: «Unsere Podologin verfügt über ein fundiertes medizinisches Wissen. Das ist für die Gesundheit unserer Gäste und die Lebensqualität im Alter sehr wichtig».

Schmerzen lindern hat erste Priorität

Hauptgründe für eine medizinische Fusspflege sind Deformierungen an Füssen und Zehen, Hühneraugen, Hornhaut oder eingewachsene Nägel. Podologie ist in solchen Fällen ein Muss. Rosa Mathis erklärt: «Hornhaut beispielsweise kann eine einseitige Gewichtsverlagerung verursachen und so Schmerzen und Wunden auslösen».

Das Hauptanliegen einer podologischen Dienstleistung ist es, dass die Gäste ohne Schmerzen mobil sein können. In den letzten Jahren sind aber auch ästhetische Gründe immer wichtiger geworden. «Dicke Hornhaut wird als unschön empfunden – auch bei ästhetischen Wünschen hilft die Podologie», sagt Rosa Mathis.

Podologie für Risikopatienten

Personen mit Krankheiten wie Diabetes, Rheuma oder Durchblutungsstörungen haben ein erhöhtes Risiko für Fussprobleme. Das Druck- und Schmerzempfinden ist reduziert oder gar nicht mehr vorhanden. So kann aus einer kleinen Wunde schnell eine Infektion entstehen. In einer solchen Situation ist die medizinische Fusspflege zwingend notwendig. Rosa Mathis erläutert: «Unsere Podologin klärt in der Anamnese jeweils die genauen Ursachen für die Beschwerden ab. Dementsprechend werden Massnahmen eingeleitet, um diese Schmerzen zu lindern».

Die Podologie-Dienstleistung verläuft bei Seniorinnen und Senioren sehr ähnlich wie bei jüngeren Generationen. Unterschiedlich sind lediglich die Ursachen: «Deformierungen oder Durchblutungsstörungen treten mit zunehmendem Alter häufiger auf. Auch verändert sich die Gesundheitslage, beispielsweise ist die Wundheilung bei Seniorinnen und Senioren mit der Diagnose «Diabetes» schwieriger. «Durch das Fachwissen, das Können und die Erfahrung unserer Podologin garantieren wir unseren Gästen eine professionelle Dienstleistung», erklärt Rosa Mathis.

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