Tertianum
   Gesundheit im Alter

Wie Gesundheitsclowns Freude bereiten

Berlingen
27.09.2017
Wie Gesundheitsclowns im Altersheim Freude bereiten

Jeden Monat sind vier Gesundheitsclowns im Tertianum Wohn- und Pflegezentrum Neutal in Berlingen (TG) anzutreffen. Zu zweit besuchen sie die Pflegeabteilung Seeheim und das für Menschen mit Demenz eingerichtete Haus Seefeld. Mit ihrem Besuch bereiten Sie den Seniorinnen und Senioren Freude und bereichern die Lebensqualität im Alter.

Das Alters- und Pflegeheim Neutal arbeitet schon seit mehreren Jahren mit den gleichen Gesundheitsclowns zusammen. Inzwischen kennen die Clowns unsere Gäste und können auf die individuellen Bedürfnisse eingehen. Jutta Felgenhauer, Leiterin Psychogeriatrie im Wohn- und Pflegezentrum Neutal erklärt: «Vor jedem Besuch tauschen wir uns mit den Clowns über Veränderungen und die aktuelle Stimmungslage unserer Gäste aus».

Gesundheitsclown: eine humorvolle Unterstützung

Sobald die Gesundheitsclowns umgezogen sind, begeben sie sich zu den Seniorinnen und Senioren. Sie besuchen die Gäste in den Zimmern, in den Gemeinschaftsräumen oder im Garten. «Die Clowns führen mit den Gästen ein angepasstes Gespräch und greifen persönliche Anliegen auf. Dadurch fangen sie Ängste und Unsicherheiten auf humorvolle Art und Weise auf», erläutert Veronika Raas, Aktivierungsfachfrau im Thurgauer Wohn- und Pflegezentrum.

Clowns bringen Licht in traurige Situationen

Die Clowns verhalten sich sehr sensibel im Umgang mit den Seniorinnen und Senioren und gehen mitfühlend auf die Gäste ein. Veronika Raas erzählt: «Ich erinnere mich an ein berührendes Erlebnis. Die Sitznachbarin von Margreth Inauen* war am Vortag des Besuchs der Gesundheitsclowns verstorben. Auf dem Korridor begegnete Margreth Inauen den beiden Clowns und erklärte, dass sie keinen Spass vertrage, da ihre Freundin gestorben sei. Die Clowns boten der Seniorin an, sich zu setzen und darüber zu sprechen. Margreth Inauen lächelte, setzte sich und erzählte eine lustige Geschichte, welche sich noch zwei Tage vor dem Tod ereignet hatte. Die Gesundheitsclowns hörten geduldig zu und freuten sich über das Erzählte. Margreth Inauen sagte, dass ihre Freundin im Himmel sicherlich auch über die Begebenheit lachen könne. Damit war der Damm gebrochen und Margreth Inauen konnte endlich weinen. Das ist ein eindrückliches Erlebnis, welches die positive Wirkung der Gesundheitsclowns auf unsere Gäste zeigt».

Jutta Felgenhauer schätzt den Besuch der Clowns als eine einzigartige Bereicherung. «Wir erleben tolle und sehr fröhliche Situationen. Im Sommer beispielsweise hat uns der Clown Toni im Badeoutfit besucht. Kurzerhand haben unsere Mitarbeitenden Toni in den Kneippbrunnen geworfen und damit für Gelächter gesorgt. Nach dem Umziehen hat er seine Clown-Kleider im Garten aufgehängt – eine fröhliche und lustige Situation für alle.»

*Name von der Redaktion geändert

Ähnliche Beiträge

Vom Hobby ins Alters- und Pflegeheim Mitteldorfpark in Ostermundigen geführt

Vom Hobby ins Tertianum Wohn- und Pflegezentrum geführt

Seit bald sechs Jahren wohnt Ida Anderegg im Wohn- und Pflegezentrum Mitteldorfpark in Ostermundigen. Die bald 88-jährige Seniorin hat damals ihre Bilder im Berner Alterszentrum ausgestellt und so das Haus kennengelernt. Auch heute noch stellt sie ihre Kunstwerke aus. Anfangs Mai hat sie eine dreimonatige Ausstellung im Wohn- und Pflegezentrum Chly-Wabere gestartet.

Wohnen im Alter im Tertianum Alters- und Pflegeheim Mitteldorfpark.

Deshalb stimmt der "Geist des Tertianum Wohn- und Pflegezentrums" für uns

Dank wiederkehrenden Besuchen bei einem Dienstkollegen, der in der Tertianum Residenz Bellevue-Park in Thun wohnte, wuchs die Überzeugung von Irène und Markus Schori, dereinst auch den «Geist eines Tertianum-Hauses» zu geniessen. Seit 2011 lebt das Ehepaar nun glücklich in einer 3.5-Zimmer-Wohnung im Tertianum Wohn- und Pflegezentrum Mitteldorfpark in Ostermundigen bei Bern. «Der Umzug in das Wohn- und Pflegezentrum war die einzig richtige Entscheidung», sind die beiden nach wie vor überzeugt.

Es lohnt sich, frühzeitig die passende Seniorenwohnung zu suchen - Seniorenzentrum Horgen

Deshalb lohnt es sich, frühzeitig die passende Seniorenwohnung zu suchen

Nach über 50 Jahren im eigenen Haus geniessen Marianne und Josef Bättig* heute das Leben in ihrer Wunschwohnung in Horgen. Dass die beiden 84-Jährigen vor gut einem Jahr in genau diese Wohnung einziehen konnten, ist ihrer Voraussicht zu verdanken.