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Eine Lebensgeschichte aus 
    der Tertianum Residenz Bellerive

Dank reifem Entscheid rundum glücklich in der Residenz Bellerive

Luzern
12.03.2018

Seit gut einem Jahr wohnt Rosmarie Andermatt in ihrer nach Süden gerichteten Wohnung in der Tertianum Residenz Bellerive in Luzern. Die Seniorin könnte nicht zufriedener sein über den Entscheid, ihr Haus nach über 40 Jahren verkauft zu haben. Wie es dazu kam, erzählt sie in ihrer Lebensgeschichte.

Aufgewachsen ist Rosmarie Andermatt im bernischen Huttwil, von wo aus sie erst in Lausanne die Handelsschule und danach die Hotelfachschule in Luzern besuchte. Als Rezeptionistin entdeckte sie die Welt: Interlaken, England, Teneriffa, Montreux, Luzern. Hier lernte sie ihren Mann kennen und lieben, hier arbeitete sie 38 Jahre als Direktionssekretärin bei der Essex Chemie AG. Zudem erledigte die heute 81-jährige Rosmarie Andermatt alles Schriftliche für ihren Mann, den selbständigen Architekten. Nach dessen Tod im Jahr 2011 lebte sie alleine weiter im 6,5 Zimmer grossen Haus mit Garten und nahm sich vor, so lange sie sich da wohlfühlte, da zu bleiben. Bis sie sich vor rund drei Jahren eingestehen musste, dass die Arbeit in Haus und Garten langsam einfach zu viel für sie wurde. Rosmarie Andermatt begann darüber nachzudenken, in eine Alterswohnung zu ziehen. Der Entschluss fiel rasch, weil «ich ein Mensch bin, der rasch entscheidet», erklärt die Rentnerin. «Ich wünschte mir eine Wohnung mit einer ebenso schönen Aussicht auf See und Berge wie von unserem Haus in Kriens aus. Hier in der Tertianum Residenz Bellerive habe ich das gefunden. Von meiner Terrasse aus geniesse ich täglich den fantastischen Blick auf das Wasser und die Bergkulisse.»

Es galt, das Haus zu verkaufen, es folgten Gespräche mit der Bank. Eines Tages läutete es an der Tür. Da stand der junge im Ort ansässige Malermeister, den sie schon seit vielen Jahren kannte. Ob sie das Haus verkaufen würde, fragte er Rosmarie Andermatt. Der Handel war schnell vollzogen, quasi wie eine Fügung haben sich Verkauf und Umzug ergeben.

A-la-carte die Services in der Tertianum Residenz wählen

Das Schöne für die rüstige Seniorin ist, dass sie zum Beispiel das Mittagessen im Restaurant geniesst, Frühstück und Abendessen selber für sich zubereitet. Sie fährt auch zweimal wöchentlich mit ihrem Auto nach Kriens zum Einkaufen, denn hier kennt sie alle und alles. Neu ist für Rosmarie Andermatt das Turnen jeden Dienstag und Donnerstag mit der einfühlsamen Therapeutin. «Überhaupt tut es mir einfach gut, hier zu sein. Ich habe mich gegenüber anderen geöffnet, ich fühle mich sehr wohl hier. Und doch kann ich mich in meine eigenen vier Wände zurückziehen. Meine Entscheidungsfreude ist mir auch beim Schritt zur Alterswohnung entgegengekommen», schmunzelt Rosmarie Andermatt.

Weil sie immer schon schöne und elegante Kleidung mochte, besuchte die stets berufstätige Frau über 20 Jahre lang jeden Montagabend die Frauenarbeitsschule. Hier lernte sie, mit kostbaren Stoffen Kleider und Blusen zu nähen, die sie über viele Jahre getragen hat. Lieber weniger, dafür etwas Schönes, ist die Devise von Rosmarie Andermatt.

Zum Schönen gehören auch die zahlreichen Bergwanderungen und das Skifahren mit ihrem Mann in Grindelwald und Celerina. Angesprochen auf eine ihrer eindrücklichsten Wanderungen erzählt sie von der fantastischen Voralpentour von Mürren nach Montreux.

Davon zehrt die durch und durch zufriedene Rosmarie Andermatt noch heute. «Es geht mir so gut, ich habe das Glück, ein positiver und zufriedener Mensch zu sein.»

Und sie sagt mit Nachdruck, dass sie jedem älteren Menschen nur empfehle, sich frühzeitig um das Wohnen und Leben im dritten und vierten Lebensabschnitt zu kümmern.

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