Besuche in Tertianum Betrieben

Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeitenden ist unsere oberste Priorität.
Wir halten uns an die kantonalen Vorschriften und die Besuchsregelungen in unseren Betrieben können variieren.

Unsere Teams informieren Sie gerne über die lokalen Besuchsregelungen.

Besichtigungen und Neu-Eintritte sind jederzeit möglich. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Termin im Tertianum Ihrer Wahl.

Wir freuen uns, Sie bei Tertianum zu begrüssen.

Tertianum
    Gesundheit im Alter

Deshalb sind Aktivierungsangebote für demente Gäste wichtig

Winterthur
27.10.2016

Demenzerkrankte Menschen finden im Wohn- und Pflegezentrum Papillon in Winterthur ein liebevolles und sicheres Zuhause. Ihr Alltag wird durch viele Aktivitäten bereichert. Für die Organisation und Durchführung von demenzgerechten Aktivierungsangeboten ist Regula Maag zuständig.

Vielseitige Aktivitäten prägen das Leben und die Gesundheit im Alter entscheidend. Im Wohn- und Pflegezentrum Papillon in Winterthur wird deshalb ein besonderes Augenmerk auf abwechslungsreiche Aktivierungsangebote gelegt. «Wir bieten individuelle Aktivierung für jeden Pflegebedürftigen, aber auch verschiedenste Gruppenaktivitäten», erklärt Regula Maag. Im Papillon wird geturnt, musiziert, gebastelt und diskutiert.

Besonders beliebt sind auch Kochen und Backen: «Konfitüre kochen, Früchte dörren oder Guetzle – das Resultat bereitet den Senioren Freude und macht sie stolz». Das Selbstwertgefühl soll trotz betreutem Wohnen erhalten bleiben. Zum Wohnen im Alter gehören auch Arbeiten im Haushalt wie Laub rechen oder Tisch decken. «Sie bringen eine gewisse Normalität in den Tag und geben den Senioren das Gefühl, kompetent und handlungsfähig zu sein», erklärt Regula Maag. Zudem bietet das Aktivierungsprogramm eine wichtige Ablenkung von Krankheitsbeschwerden und es trägt zu einer optimalen Tagesstruktur bei. «Die Lebensqualität unserer pflege- und betreuungsbedürftigen Gäste ist dank der verschiedenen Aktivierungsangebote spürbar besser», beurteilt Regula Maag die Situation.

Aktivierungsprogramme für demenzerkrankte Senioren unterscheiden sich in mehreren Punkten von jenen für nicht-demente Personen. Regula Maag: «Die Konzentrationsspanne ist bei dementen Gästen deutlich kürzer als bei gesunden Senioren. Zudem müssen wir uns immer bewusst sein, dass die Tagesform einer demenzerkrankten Person stark schwanken kann». Das Wohn- und Pflegezentrum Papillon versucht bei diesen Gästen vor allem die Sinne anzusprechen. Aufgaben, die das Erinnerungsvermögen oder die Kommunikationsleistung miteinbeziehen, werden vorwiegend in der Arbeit mit weniger dementen Personen angewandt.

Die aktive Seniorenbetreuung ist für alle Gäste wichtig

Für Senioren, die viel Motivation und Interesse zeigen sowie über die nötigen Ressourcen verfügen, gibt es immer unzählige Möglichkeiten, in der Wohngemeinschaft Papillon aktiv zu sein. Einige sind aber auch darauf angewiesen, dass das Pflege- und Betreuungspersonal mit besonderem Feingefühl auf sie zugeht. So versuchen die Mitarbeiter mit Handmassagen, Musik oder Gerüchen die Demenzerkrankten zu erreichen. Beeindruckend ist auch, wie die Pflegebedürftigen auf Spaziergänge entlang von Schrebergärten reagieren: «Der Geruch der Blumen, die pfeifenden Vögel, die frische Luft und das Gespräch mit den Gartenbesitzern zaubert ihnen regelmässig ein Strahlen auf ihre Gesichter», erzählt Regula Maag fasziniert.

Sternstunden im Perlavita Papillon in Winterthur

«Persönlich empfinde ich die Arbeit mit dementen Menschen als sehr bereichernd», so Regula Maag. Klar gebe es auch anstrengende Momente, wo viel Flexibilität und besonders viel Empathie gefragt seien. Aber immer wieder erlebe sie schöne und heitere Momente – kleine Sternstunden. «Ich schätze die Authentizität der dementen Senioren. Sie sind echt, direkt und ehrlich – das hat etwas Erfrischendes und Wohltuendes», erklärt Regula Maag.

Ähnliche Beiträge

Tertianum Wohn- und Pflegezentrum Brunnehof_sicher Wohnen im Alter durch Alterswohnungen

Warum das Tertianum Brunnehof das richtige Zuhause im Alter ist

Peter Hättenschwiler und seine Frau Ruth wohnen seit einem halben Jahr im Wohn- und Pflegezentrum Tertianum Brunnehof in Uster. Sie haben sich bestens eingelebt, wohnten die beiden doch vorher schon über 60 Jahre in der drittgrössten Stadt des Kantons Zürich. Im Tertianum schätzen sie vor allem das abwechslungsreiche Programm und die Tatsache, dass sie sich im Brunnehof nicht wie in einem gewöhnlichen Altersheim fühlen.

Tertianum Residenz Sphinxmatte, Selbstständigkeit im Alter durch individuelle Alterswohnungen und Aktivitäten für Senioren

Wie vielseitiges Engagement die Gesundheit im Alter fördert

Franziska Seger* ist kaum zu bremsen, wie sie selbst sagt. Als ehemalige Sozialarbeiterin engagiert sie sich auch heute noch gern für ihre Mitmenschen und liefert Mahlzeiten an Seniorinnen und Senioren in Solothurn. «Ich schätze es, dass ich noch gesund bin und für andere da sein kann», sagt sie. In der Tertianum Residenz Sphinxmatte geniesst sie vor allem ihre Freiheit: «Man kann selber kochen oder auch nicht, ganz, wie man will.»

Tertianum Residenz im Brühl, Lebensqualität im Alter durch Aktivitäten für Senioren

So sieht Lebensqualität im Alter aus

Wer Spiel und Spass schon als Kind liebte, tut dies bis ins hohe Alter. In gewissen Lebensphasen bleibt leider kaum Zeit, sich mit Gleichgesinnten spielerisch zu vergnügen. Beruf und Familie beanspruchen uns zu stark. Wie schön, wenn wir als Senioreninnen und Senioren wieder mehr Zeit für Lieblingsaktivitäten haben! Lesen Sie, wie beim Minigolfen in der Residenz Im Brühl sogar Wettkampfstimmung aufkommt.