Eine Lebensgeschichte aus der
        Tertianum Residenz Im Brühl

Deshalb war die Seniorenresidenz die erste Wahl

Zürich Höngg
15.03.2017

Lora Lamm ist in der Designerbranche ein bekannter Name. Die heute 89-jährige Grafikerin war lange Zeit international tätig und durfte vor zwei Jahren den Schweizer Grand Prix Design 2015 entgegennehmen. Wird sie auf ihre Erfolge angesprochen, ist sie aber äusserst zurückhaltend. Was zähle, sei die Gegenwart, sagt Lora Lamm.

1928 in Arosa geboren, entdeckt Lora Lamm unter anderem ihre Freude am Zeichnen. An der Fachklasse der Kunstgewerbeschule in Zürich wird sie während fünf Jahren zur Grafikerin ausgebildet. Nur kurze Zeit später (1953), verlässt Lora Lamm die Schweiz und arbeitet während 10 Jahren in Mailand. Im schönsten Warenhaus Italiens, der la Rinascente in Mailand, wird im Team mit den Zuständigen für Mode, Einkauf, Dekoration, Stil und Text, Fotografie und internen Ausstellungen mit freudigem Eifer nach Ideen gesucht, die Lora Lamm bildlich umsetzt.

Gefragte Grafikerin

Nach ihrem Engagement für verschiedene Unternehmen in Italien (Pirelli, Elizabeth Arden, Consorzio Latte Milano, Niggi Profumi usw.), kehrt Lora Lamm 1963 nach Zürich zurück. Als Freischaffende und später Mitinhaberin einer Werbeagentur sind ihre Kunden national und international tätig. Der direkte Kontakt mit Herstellern und Grossisten, Textern und Typografen, Fotostudios, Lithografen und Druckereien ist spannend und intensiv. Von zuoberst bis hinunter zum Laufbuschen funktioniert der Ablauf perfekt - oft 16 Stunden am Tag. Ein schöner Beruf, der 1962 begann und 2001 endet.

2015 zeichnet das Bundesamt für Kultur (BAK) das Wirken von Lora Lamm mit dem Schweizer Grand Prix Design aus. Besonders gelobt wird ihre Pionierarbeit in Mailand. «Dieser Preis ist eine grosse Ehre», sagt Lora Lamm.

Freude am aktuellen Beisammensein

Mit Freunden und Bekannten aus ihrer Zeit im internationalen Berufsleben, hält die Seniorin regen Kontakt, der sich eher vermehrt als verringert. Lora Lamm ist viel unterwegs und wird öfters befragt über das «Damals». Sie besucht Vernissagen, Kunstausstellungen, Kino, Konzerte, Führungen, Museen und regelmässig den Fitnessclub. Eine besondere Beziehung hat Lora Lamm zum Museum für Gestaltung Zürich (MfGZ) im Toni Areal. Dort sind ihre Plakate und Drucksachen sorgfältig archiviert.
Gerne ist die Seniorin auch auf Reisen. Das nächste Ziel ist bereits geplant. Mit guten Freunden wird sie die documenta 14 Kassel besuchen. Die Ausstellung für zeitgenössische Kunst findet nur alle fünf Jahre statt. Deshalb freut sich Lora Lamm besonders darauf.

Komfortables Leben im Alter

Vor dem Umzug in die Tertianum Residenz Im Brühl wohnt die Seniorin in einer schönen Wohnung, die sich über drei Etagen erstreckt. Diese ist aber zu umfangreich für eine Person und fordert eine Entscheidung. Ein Inserat der Seniorenresidenz weckt das Interesse von Lora Lamm. Die Führung und die Besichtigung einer lichtdurchfluteten Wohnung beeindrucken und begeistern sie. Mit ihren italienischen Designer-Möbeln, Arbeitstischen und ihrem Computer zügelt die Seniorin 2015 in die Tertianum Residenz Im Brühl, Zürich Höngg. Sie fühlt sich bald wohl. «Mir gefällt besonders unser Mittagstisch». Lora Lamm freut sich jeden Tag auf die Gespräche und lustigen Kommentare. Im Tertianum und ihrer Wohnung fühlt sie sich wie in einem Sterne Hotel – gepflegt und umsorgt. «Die Unabhängigkeit, die ich brauche», sagt Lora Lamm und lacht zufrieden.

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