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Eine Lebensgeschichte aus der
   Tertianum Residenz St. Jakob-Park

Fit im Alter dank sportlichem Leben

Basel
07.06.2016

«Der Sport prägte mein ganzes Leben», sagt Emil Kammermann*. Ob Leichtathletik, Skifahren, Handball oder Curling – alles betreibt er mit grosser Leidenschaft. Diese gilt auch dem FC Basel. Seit der Stadion-Eröffnung hat er zwei reservierte Plätze im St. Jakob-Park und verpasst kein Heimspiel. Mit dem Fussballclub bereist der 91-Jährige sogar die Welt. Und seit acht Jahren teilt er nun überdies das Zuhause mit dem Verein.

Emil Kammermann* war schon immer sportlich. Zum Unmut seiner Eltern ist Fussball seine erste Leidenschaft. «Fussball war damals nicht gesellschaftsfähig, weshalb sie mich beim Realschüler-Turnverein RTV 1879 anmeldeten», erzählt der Senior. Ein glücklicher Zufall verschafft ihm 1948 während eines Sprachaufenthalts in London eine Festanstellung im Organisationskomitee der Olympischen Spiele. Die Stelle bringt eine temporäre Mitgliedschaft bei den South London Harriers, einem renommierten Leichtathletikclub, mit sich. So trainiert der junge Kammermann unter anderem mit Roger Bannister, dem ersten Athleten, der 1954 die Meile unter 4 Minuten gelaufen ist. «Meistens kam Roger bereits aus der Dusche, als ich im Ziel ankam», berichtet der heute 91-Jährige Kammermann lachend. 1975 wurde Bannister für seine sportlichen Leistungen und als erfolgreicher Neurologe von Königin Elisabeth II. geadelt.

Nebst solchen und anderen Anekdoten erlebt Emil Kammermann während seiner Zeit in London aber auch eine andere Seite des Sports. Wie teilweise korrupt  hohe Sportfunktionäre sind, hat er hautnah erfahren und fügt an: «Heute überrascht mich gar nichts mehr.» Zurück in der Schweiz widmet er sich weiterhin seinen sportlichen Hobbies. Neu dazu kommt im Herbst 1959 das Curling-Spiel. «In meiner beruflichen Stellung zu der Zeit wollte ich mich keinem Unfallrisiko aussetzen und verzichtete deshalb 15 Jahre lang auf den Skisport. Curling war quasi der Ersatz dafür», erzählt der 91-Jährige. Das Curling-Spiel wurde zu seiner grössten Leidenschaft. Zwischen 1959 und 2014 hat er an über 500 Curling-Turnieren teilgenommen. «Auch in Geldnot habe ich lieber nichts gegessen, als auf Curling zu verzichten», berichtet er. Dem vielen Sport habe er es zu verdanken, dass er auch heute noch so fit sei.

Dem Fussball bis ins Alter treu geblieben

Seit seinem neunzigsten Lebensjahr betreibt er keinen Sport mehr aktiv. Die Leidenschaft für Fussball hat aber die ganzen Jahre überdauert. Seit Eröffnung des Stadions besitzt er zwei Dauerkarten für die Heimspiele des FC Basel. Auch internationale Spiele begleitet er regelmässig – und zwar keineswegs nur vor dem Fernseher. «Ich freue mich immer, wenn dem FCB Gegner zugelost werden, die mir weniger bekannt sind», sagt der Senior. Dann packt er nämlich seine Sachen, um neue Länder und interessante Städte zu entdecken. Mit den «Top-Supportern des FCB» begleitet er seit 2006 mit dem Mannschaftsflug das Fanion-Team durch ganz Europa und lernt nicht ganz alltägliche Destinationen, wie Kostanay, Baku, Cluj oder Sofia kennen.

Seit 2008 ist das Heimstadion des FCB auch das Zuhause von Emil Kammermann. Hier wohnt er «im siebten Himmel», wie er seine Seniorenwohnung im 7. Stock der Residenz St. Jakob-Park gerne nennt. «Um keinen Preis der Welt würde ich meinen Platz hier wieder hergeben. Ich fühle mich pudelwohl!», sagt er und strahlt.

*Name von der Redaktion geändert

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