Informationen zu Besuchen in Tertianum Betrieben

2. Juni 2020

Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeitenden geniesst nach wie vor oberste Priorität.

Eine generelle Lockerung der Besuchsverbote findet bei Tertianum aktuell gruppenweit statt. Allerdings gelten unterschiedliche kantonale Bestimmungen in Bezug auf die Besuchsregelungen.

Kontaktieren Sie das Haus Ihrer Wahl für weitere Auskünfte und vereinbaren Sie Ihren individuellen Besuchstermin vorab.

NB: Neu-Eintritte und Besichtigungen sind für Interessierte auf Terminvereinbarung ebenfalls möglich.

Eine Lebensgeschichte aus der
     Tertianum Residenz Zürich Enge

Frühzeitig in die Seniorenresidenz umziehen und das Leben geniessen

Zürich Enge
09.02.2016

«Ich bin bei allem immer etwas zu früh», erzählt Roger Huber* lachend. Bereits mit Anfang 30 hatte er die Verantwortung für über 200 Angestellte in einem Restaurationsbetrieb, mit 52 Jahren liess er sich pensionieren. «Dann habe ich angefangen zu leben!», sagt er. Das Leben geniessen will er noch so lange wie möglich. Deshalb zog der leidenschaftliche Golfer mit 80 und bei bester Gesundheit in die Tertianum Residenz Zürich Enge. Hier anzutreffen ist der umtriebige Senior aber selten.

Roger Huber* ist leidenschaftlicher Golfer. Er spielte bereits auf vielen bekannten Plätzen in aller Welt. Heute steht er oft auf dem Green in Winterberg ZH. Viel Leidenschaft steckte er früher auch in seinen Beruf. Rasch stieg der gelernte Kellner die Karriereleiter hoch, arbeitete immer an den besten Adressen und servierte als 19-Jähriger sogar bei der Krönung von Queen Elisabeth II. Bei seinem Aufenthalt in London lernte er auch seine Frau kennen, die ihn fortan überall hin begleitete. Schliesslich auch in die Schweiz.

Mit erst 29 übernahm Roger Huber die Direktion eines Hotels an der Bahnhofstrasse in Zürich. Bald zog es ihn aber zurück in die Gastronomie. «Das Restaurant gefiel mir immer viel besser. Ich bin einfach kein geborener Hotelier», erklärt er. Also übernahm Herr Huber mit Anfang 30 die Leitung des Bahnhofbuffet in Basel und damit die Verantwortung für über 200 Angestellte. «60 bis 70 Stunden pro Woche habe ich gearbeitet, 22 Jahre lang hatte ich nie ein Wochenende frei ausser in den Ferien. Ich machte meine Arbeit immer sehr gern», sagt er. Trotz dieses leidenschaftlichen Engagements für den Beruf, liess sich Roger Huber mit 52 früh pensionieren. Grund dafür war ein einschneidendes Erlebnis: «1979 war ich an Bord der Swissair-DC-8, welche bei der Landung in Athen über die Landebahn hinausschoss und Feuer fing. Das brachte mich zum Nachdenken über meinen Lebensinhalt und ich beschloss, dass dieser nicht mehr nur aus Arbeit bestehen sollte. Also habe ich angefangen zu leben!»

Das Leben auch im Alter sorglos geniessen

Weil Frau Huber eine gebürtige Griechin war, lebte das Paar während gut zehn Jahren immer nur für ein halbes Jahr in der Schweiz und verbrachte die andere Jahreshälfte in Griechenland. «Zwei Jahre lang habe ich alle geduzt, weil ich die Höflichkeitsform auf Griechisch noch nicht konnte. Gestört hat das aber keinen», berichtet Herr Huber lachend. Neben Griechenland war Thailand eines der liebsten Reiseziele. «Dort war ich mindestens zwölf Mal zum Golfen. Heute reise ich aber nicht mehr weiter als vier Stunden», sagt der 82-Jährige. Auf dem Golfplatz lernte er auch seine heutige Partnerin kennen. «Wir sind beide etwa zur gleichen Zeit verwitwet. Nach fünf Jahren Bekanntschaft haben wir uns schliesslich gefunden und verbringen nun fast jedes Wochenende zusammen.»

Der rüstige Rentner ist auch unter der Woche eher selten in der Tertianum Residenz Zürich Enge anzutreffen. «Ich war im Leben ja mit allem etwas zu früh dran, so auch mit dem Einzug in die Seniorenresidenz», sagt er schmunzelnd. So lange er könne, wolle er das Leben noch geniessen, Ausflüge machen, Golf spielen und Zeit mit seiner Partnerin verbringen. Warum dann der Umzug in die Seniorenwohnung? «Hier in der Residenz ist für alles gesorgt. Ich schätze es sehr, dass ich den Haushalt nicht mehr selber machen muss. Auch beim Essen geniesse ich den Service sehr. Ich weiss ja aus eigener Erfahrung, was alles dahinter steckt. Und falls es mir irgendwann gesundheitlich doch nicht mehr so gut geht, bin ich hier bereits in guten Händen.»

*Name von der Redaktion geändert

Ähnliche Beiträge

Tertianum Residenz Enge, Lebensqualität im Alter steigern durch individuellen Aktivitäten für Senioren

Im Alter aktiv bleiben lohnt sich!

Die Tertianum Residenzen bieten ihren Gästen zahlreiche Aktivitäten. Dem tüchtigen Konrad Zehnder* hat das aber nicht gereicht. Mit Freude organisiert er zusätzlich Wanderungen und Pétanque-Spiele. Auch die wöchentliche Jassrunde entstand auf seine Initiative. Diese brachte dem Senior besonderes Glück.

Tertianum Residenz Meilen, Lebensqualität für Senioren am Zürichsee

Der passionierte Landschaftsmaler: Warum der Himmel das wichtigste ist

Die Tertianum Parkresidenz Meilen stellt seit Ende November die Werke des Zürcher Landschaftsmalers Fritz Herzog (1916 – 1990) aus. Seine Frau, Marie-Louise Herzog-Gasser initiierte die eindrückliche Ausstellung, welche noch bis am Sonntag 26. März 2017 zu sehen ist.

Tertianum Residenz Höngg Wohnen im Alter

Deshalb war die Seniorenresidenz die erste Wahl

Lora Lamm ist in der Designerbranche ein bekannter Name. Die heute 89-jährige Grafikerin war lange Zeit international tätig und durfte vor zwei Jahren den Schweizer Grand Prix Design 2015 entgegennehmen. Wird sie auf ihre Erfolge angesprochen, ist sie aber äusserst zurückhaltend. Was zähle, sei die Gegenwart, sagt Lora Lamm.