Informationen zu Besuchen in Tertianum Betrieben

2. Juni 2020

Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeitenden geniesst nach wie vor oberste Priorität.

Eine generelle Lockerung der Besuchsverbote findet bei Tertianum aktuell gruppenweit statt. Allerdings gelten unterschiedliche kantonale Bestimmungen in Bezug auf die Besuchsregelungen.

Kontaktieren Sie das Haus Ihrer Wahl für weitere Auskünfte und vereinbaren Sie Ihren individuellen Besuchstermin vorab.

NB: Neu-Eintritte und Besichtigungen sind für Interessierte auf Terminvereinbarung ebenfalls möglich.

Eine Lebensgeschichte aus dem
   Wohn- und Pflegezentrum Seerose

Von Schmuck, Pflege und genutzten Chancen

Egnach
24.10.2017

Renate Fragola kann auf ein erfülltes Leben zurückblicken. Sie geniesst heute das Leben im Alter im Wohn- und Pflegezentrum Seerose in Egnach (TG). Neben der Teilnahme an den Aktivitäten im Altersheim pflegt die Seniorin mehrere Hobbys, sodass die Zeit wie im Nu vorbeigeht.

Renate Fragola kennt sich in der Pflege und Betreuung von Seniorinnen und Senioren aus. Die 73-jährige hat sich mit 47 Jahren zur Altenpflegerin ausbilden lassen. «Es gefällt mir, dass im Alters- und Pflegeheim Seerose so gearbeitet wird, wie wir es in der Ausbildung in Deutschland gelernt haben. Selbstbestimmung und Autonomie im Alter sind wichtige Werte, die im Tertianum Seerose auch tatsächlich gelebt werden. Zugleich funktioniert die bereichsübergreifende Arbeit ausgezeichnet. Das kommt uns Seniorinnen und Senioren zugute», erklärt Renate Fragola.

Lebensqualität im Alter: die Hobbys weiter pflegen

«Die Tage im Altersheim gehen schnell herum», erzählt die Seniorin. Renate Fragola liest sehr gerne. Sie bevorzugt deutsche Literatur aus dem 19. und dem beginnenden 20. Jahrhundert. Sie bemühe sich aber, trotz ihren deutschen Wurzeln auch Schweizer Literatur zu lesen, erzählt die Seniorin mit einem Schmunzeln.

Renate Fragola ist leidenschaftlich gerne kreativ tätig. Unter ihren Händen entstehen regelmässig wunderschöne Schmuckstücke. «Ich habe noch einen grossen Bestand an Perlen aus dem Kunstgewerbeladen meiner Mutter und aus der Hippie-Zeit», erzählt die Seniorin. Die bestückten Kleider aus den 60er und 70er Jahren habe sie in die Einzelteile aufgetrennt, sodass die angenähten Perlen und Pailletten weiterverwertet werden können. Die Schmuckstücke verschenkt die Seniorin an gute Freunde und Bekannte. «Es macht mir Freude und ich bin immer wieder überrascht, wie sich meine Ideen in die Realität umsetzen lassen», sagt Renate Fragola.

Die Zufriedenheit und das Lebensglück gefunden

Die Passion für die Schmuckproduktion kommt nicht von ungefähr. Als junge Frau hat Renate Fragola 20 Jahre lang im Schmuck-Unternehmen der Mutter gearbeitet. Später ist sie in die Fussstapfen der Mutter getreten und hat das Geschäft übernommen. «Mit zunehmendem Alter ging es meiner Mutter gesundheitlich immer weniger gut. Als sie in ein Alters- und Pflegeheim ziehen musste, war ich vom Pflegeteam begeistert», erinnert sich die Seniorin. Kurzerhand hat sie sich entschlossen, sich zur Altenpflegerin umschulen zu lassen. Die Arbeit hat sie stets erfüllt. 10 Jahre lang arbeitete Renate Fragola in der Gesundheitsbranche, bis gesundheitliche Probleme eine erneute Umschulung verlangten. Sie entschied sich für eine kaufmännische Weiterbildung und erhielt durch Bekannte eine Anstellung in der Schweiz. «Kaum war ich in der Schweiz angekommen, lernte ich meinen Mann kennen», erzählt Renate Fragola. «Wir durften eine sehr glückliche und erfüllte Beziehung führen». Das Ehepaar hat in ihrem eigenen Haus im Emmental gewohnt. Es sei sehr schön und idyllisch gewesen, erinnert sich die Seniorin. Mit den Jahren ging es ihrem Mann gesundheitlich schlechter und Renate Fragola hatte mit den Folgen einer Operation zu kämpfen, von welcher sie sich nicht wie gewünscht erholte. «So organisierte die Tochter meines Mannes zwei Alterszimmer bei ihr in der Nähe», erzählt Renate Fragola. Das Ehepaar zog also aus dem Emmental ins thurgauische Egnach. «Das Leben im Alters- und Pflegeheim Seerose gefällt mir – ich habe mich hier sehr schnell eingelebt. Ich bin sehr glücklich und denke, dass ich alle Chancen genutzt habe, die mir das Leben geboten hat», ergänzt Renate Fragola zufrieden.

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