Coronavirus | Informationen zum Besuchsverbot

18. Mai 2020

Besuche sind auf Voranmeldung in speziell eingerichteten Besucherzonen möglich

Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeitenden geniesst nach wie vor oberste Priorität. Entsprechend sind Besuche innerhalb der Tertianum Betriebe generell nicht möglich.

In Kantonen, in denen das generelle Besuchsverbot gelockert wurde, sind in den Tertianum Betrieben auf Voranmeldung Besuche in speziell eingerichteten Besucherzonen unter Einhaltung von Sicherheits- und Hygiene-Massnahmen möglich. Kontaktieren Sie das Haus Ihrer Wahl für weitere Auskünfte und vereinbaren Sie vorab einen individuellen Besuchstermin.

Sämtliche öffentlichen Bereiche inklusive Restaurants bleiben geschlossen. Auch der Zugang in die Wohungen und Pflegezimmer unserer Gäste ist nicht möglich.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Tertianum 
     Gesundheit im Alter

Was sich im Alter gegen Stolpern und Stürzen tun lässt

Degersheim
19.03.2018

Unsere Wahrnehmung ist stark von der Medienberichterstattung geprägt. Und so wundert es nicht, dass wir die Gefahr eines Verkehrsunfalls höher einschätzen als jene eines Stolper- oder Sturzumfalles in den eigenen vier Wänden. Effektive Prävention, speziell für Seniorinnen und Senioren, bringt regelmässige Bewegung mit Einbezug von Gleichgewichtstraining. Das bestätigt auch Susanne Tetzner, Stationsleiterin im Wohn- und Pflegezentrum Tertianum Steinegg in Degersheim.

Seit viereinhalb Jahren wirkt Susanne Tetzner hier als Stationsleiterin und schätzt die Menschen, die sie umgeben, wie ihre zweite Familie. So spürt man sogleich ihr Engagement für jeden Einzelnen der 33 Seniorinnen und Senioren, die hier leben. Die Gefahr, zu stolpern oder stürzen besteht tatsächlich immer. Damit das möglichst wenig passiert, gibt es zahlreiche präventive Massnahmen, die relativ einfach umzusetzen sind.

«Wir arbeiten wenig mit bewegungshemmenden Massnahmen», erklärt Susanne Tetzner. Das heisst, je mehr die Menschen ohne Bewegungshilfen tun, desto besser für ihre Aufmerksamkeit und ihren Gleichgewichtssinn. Der Rollator oder der Gehstock sind selbstverständlich wertvolle Hilfen, doch auch deren Nutzung erfordert Konzentration. Die Stolpergefahr besteht vor allem nachts, wenn Senioren aufstehen müssen. Durch die teilweise Benommenheit befinden sie sich im Halbschlaf und konzentrieren sich zu wenig auf ihre Bewegungen. Selbst mit dem Rollator passieren dann Stürze, die man vermeiden hätte können.

Der Überstellungsgrad in den Zimmern oder Wohnungen in Pflegezentren für Seniorinnen und Senioren birgt ebenfalls Gefahren. Deshalb ist es Susanne Tetzner wichtig, die zukünftigen Gäste und ihre Angehörigen schon beim Eintritt zu sensibilisieren. Grundsätzlich dürfen die Gäste ihre eigenen Möbel und liebgewonnenen Sachen mitnehmen. So fühlen sie sich gleich wohl und geborgen. Allerdings sind Teppiche oder gar Handtücher, die vors Bett gelegt werden, zu gefährlich. Da überzeugt die erfahrene Stationsleiterin ihre zukünftigen Gäste mit klaren Worten und dem nötigen Respekt. Die Einrichtungsgegenstände müssen auf die neue Wohnsituation angepasst und sicher sein.

Hohe Stolpergefahr wegen losen Schuhen

Das falsche Schuhwerk kann auch Grund für einen Sturz sein. Auch hier sorgen Susanne Tetzner und ihr Team vor. Offene Schlappen, Schuhe, die lose an den Füssen sitzen, werden offen angesprochen. Die Schuhe sollten gebunden sein, Hausschuhe gut am Fuss sitzen. Die Sohlen sind vorzugsweise aus Gummi und wenn möglich mit einem leichten Profil versehen. Im Wohn- und Pflegezentrum Tertianum Steinegg gibt es zu den Geburtstagen oder an Weihnachten individuell gestaltete Geschenke. So kommt es vor, dass ein Senior oder eine Seniorin ein paar gute und sichere Hausschuhe überreicht bekommt.

«Je klarer der Geist desto aufmerksamer bewegen wir uns. Deshalb setzen viele Tertianum Pflegezentren auf andere Massnahmen als die Medikamenteneinnahme. Gesunde Ernährung, statt einer Schlaftablette es einmal mit einem Beruhigungstee probieren, auch Aromatherapien oder einfach den Seniorinnen und Senioren Gutes tun, bringt oft mehr, als übermässige Abgabe von Medikamenten.», erklärt Susanne Tetzner bestimmt.

Die Profilaxe Nummer 1 bleibt die Bewegung

Jeder einzelne Mensch soll im Rahmen seiner Möglichkeiten in Bewegung bleiben. Das ist für die eine Seniorin die tägliche Viertelstunde spazieren im Freien mit dem Rollator, das ist für den anderen Senior das Aufstehen vom Rollstuhl und Absitzen auf den Stuhl am Esstisch. Was marginal klingt, tut seine Wirkung. Aufrecht am Tisch sitzen und die Mahlzeit geniessen, ist eine kleine Anstrengung. So bleiben Muskulatur und die Gliedmassen aktiviert. Spaziergänge draussen auf Naturwegen oder auch mit kleinen Auf- und Abstiegen erfordern eine andere Konzentration als das Gehen auf den ebenen Böden im Haus. Sie sind wertvoll, weil sie die Sinne und speziell das Gleichgewicht schärfen.

Das Wohn- und Pflegezentrum Tertianum Steinegg in Degersheim tut alles, um die Funktionsfähigkeiten seiner Gäste zu erhalten. «Wir setzen auf Physio- und Ergotherapie. Dazu gehört u.a. Gehen, Aufstehen, Absitzen, aber auch die Motorik von Händen und Füssen. Die Therapeutinnen kommen ins Haus und arbeiten gezielt mit den Seniorinnen und Senioren. Danach informieren sie uns von der Pflege detailliert über das Erreichte.» erklärt Susanne Tetzner.

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