Coronavirus | Informationen zum Besuchsverbot

18. Mai 2020

Besuche sind auf Voranmeldung in speziell eingerichteten Besucherzonen möglich

Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeitenden geniesst nach wie vor oberste Priorität. Entsprechend sind Besuche innerhalb der Tertianum Betriebe generell nicht möglich.

In Kantonen, in denen das generelle Besuchsverbot gelockert wurde, sind in den Tertianum Betrieben auf Voranmeldung Besuche in speziell eingerichteten Besucherzonen unter Einhaltung von Sicherheits- und Hygiene-Massnahmen möglich. Kontaktieren Sie das Haus Ihrer Wahl für weitere Auskünfte und vereinbaren Sie vorab einen individuellen Besuchstermin.

Sämtliche öffentlichen Bereiche inklusive Restaurants bleiben geschlossen. Auch der Zugang in die Wohungen und Pflegezimmer unserer Gäste ist nicht möglich.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Tertianum
   Wohnen im Alter

Wie im Altersheim mit Einsamkeit umgegangen wird

Lenzburg
01.03.2018

Viele Menschen fühlen sich mit zunehmendem Alter einsam. Das kann sich langfristig negativ auf die Gesundheit der Seniorinnen und Senioren auswirken. Tertianum bietet deshalb abwechslungsreiche Aktivitäten und eine individuelle Betreuung. Denn Einsamkeit ist ein Thema, das bei jedem Altersheim-Gast individuell und behutsam angegangen werden muss.

Einsamkeit ist nicht per se negativ. Wer bereits in frühen Jahren lieber alleine unterwegs war, wird auch nach der Pensionierung nicht den Wunsch nach grosser Gesellschaft verspüren. «Diese Personen sind glücklich mit sich selbst. Das müssen wir respektieren», betont Violeta Kostic, Geschäftsführerin im Wohn- und Pflegezentrum Tertianum Im Lenz in Lenzburg. «Wir müssen das Sensorium aufbringen, die Gewohnheiten der verschiedenen Persönlichkeiten zu berücksichtigen», erläutert Kostic weiter. Tertianum schätzt das Thema Einsamkeit zusammen mit der Biografie jedes einzelnen Gastes ab. Problematisch wird die Einsamkeit also erst, wenn sie Seniorinnen und Senioren trifft, die früher gesellschaftlich aktiv und sozial eingebunden waren.

Das Aufrechterhalten der sozialen Kontakte im Alter

Die Sehkraft und das Hörvermögen nehmen im Alter ab. Seniorinnen und Senioren bleiben deshalb öfters Zuhause, was den Kontakt zu ihren Mitmenschen reduziert. Gleichzeitig ist die Mobilität älterer Menschen eingeschränkt. Das hindert sie davor, längere Fahrten oder Ausflüge anzutreten.

Als Folge ziehen sich Seniorinnen und Senioren immer mehr zurück, es beginnt eine Negativspirale. Das wirkt sich besonders auf die psychische Gesundheit aus. Violeta Kostic erklärt: «Mangelnder Kontakt und Zurückgezogenheit zu Mitmenschen lösen in vielen Fällen Depressionen oder gar psychosomatische Krankheiten aus».

Individuelle Betreuung im Altersheim

Wenn ein Gast in ein Alters- und Pflegeheim zieht, trifft er auf eine neue Umgebung mit vielen unbekannten Menschen. Zentral ist, dass der neue Gast schnell ins tägliche Leben integriert wird und im besten Fall rasch neue Bezugspersonen findet. Im Wohn- und Pflegezentrum in Lenzburg besucht die Aktivierungsfachfrau die neuen Gäste regelmässig und sucht bewusst das Gespräch. «Wir erfahren, welche Aktivitäten dieser Mensch besonders mag, wie es ihm geht und viele weitere Details», sagt Violeta Kostic. Diese Informationen besprechen die Verantwortlichen aus der Pflege, Aktivierung und Geschäftsleitung gemeinsam. Ziel ist es, rasch passenden Aktivierungsangebote zu finden und das Einleben zu erleichtern.

Das Angebot an Aktivitäten für Seniorinnen und Senioren wird laufend evaluiert und wenn nötig angepasst. Besonders guten Anklang finden der Lotto-Nachmittag und musikalische Veranstaltungen. Während der Fasnacht hat eine Guggenmusig das Wohn- und Pflegezentrum Tertianum Im Lenz besucht. Die Gäste waren begeistert und haben noch Tage später davon geschwärmt. Violeta Kostic erläutert: «Manchmal reicht bereits eine musikalische Darbietung, um die Seniorinnen und Senioren aus ihren Zimmern zu locken. Solche fröhlichen Anlässe, bei denen auch gelacht wird, sind ein Erlebnis, bringen die Gäste zueinander und lösen glückliche Momente aus».

Haustiere gegen die Einsamkeit im Alter

In vielen Tertianum Häusern können die Seniorinnen und Senioren ihre Haustiere mit ins Altersheim nehmen.  Auch Therapiehunde werden erfolgreich eingesetzt. Die Tiere wecken Erinnerungen und fördern die Wahrnehmung der Halterinnen und Halter. Haustiere sind treue Begleiter und geben ihrem Besitzer eine sinnvolle Aufgabe. Die Seniorinnen und Senioren müssen Verantwortung übernehmen, jeden Tag. Das wirkt in grossem Masse gegen die Einsamkeit im Alter.

Vorteil Wohn- und Pflegezentrum

Mit den Mitarbeitenden in den Tertianum Residenzen und Wohn- und Pflegezentren sind die Seniorinnen und Senioren täglich von kompetenten und empathischen Fachpersonen umgeben. Diese nehmen nicht nur physische, sondern auch psychische Veränderungen bei den Tertianum-Gästen wahr. Zieht sich eine ältere Person zurück, reagieren die Verantwortlichen rasch und unternehmen sensibel und fachkundig etwas gegen das Gefühl der Einsamkeit. Damit erhöht sich die Lebensqualität im Alter für die Seniorinnen und Senioren.

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