Eine Lebensgeschichte aus der
              Tertianum Residenz Huob

Wieso die Tertianum Residenz Huob ein Glücksfall ist

Pfäffikon SZ
01.05.2018

Am 1. Mai war es ein Jahr her, seit Liselotte Hauser-Furrer in die Tertianum Residenz Huob in Pfäffikon SZ gezogen ist. Von hier aus kann die 81-jährige, aktive und fröhliche Seniorin fast täglich an ihren ehemaligen Wohnort Wädenswil fahren, mit ihrem eigenen Auto notabene. Das Hallenbad mit dem Therapieschwimmbecken war mit ein Grund für ihren Entscheid, in die zentral und nahe am See gelegene Residenz in Pfäffikon zu ziehen. Wie sie ihren Alltag gestaltet, erzählt die unternehmungslustige Frau hier.

In ihrem Leben hat Liselotte Hauser-Furrer viel und gerne gearbeitet. Ihre KV-Lehre absolvierte sie bei der Olympia Büromaschinen AG an der Weinbergstrasse in Zürich. 1956 wechselte sie zum Schweizerischen Kaufmännischen Verband, wo sie acht Jahre später ihrem zukünftigen Mann begegnet ist. Der diplomierte Buchhalter und Liselotte Furrer haben ihre Verbindung diskret behandelt. Erst nach ihrer Verlobung 1966 haben sie die Anzeige verschickt und so ihre Vorgesetzten und Arbeitskollegen überrascht. Nach der Hochzeit, ein Jahr später, reduzierte die junge Frau ihr Arbeitspensum auf 80%. Es galt, den Haushalt und ab 1979 das unterdessen gebaute Haus mit Garten in Au bei Wädenswil zu hegen und zu pflegen. Für beide Eheleute waren Glaube und Religion wichtige Lebensinhalte. Noch heute besucht die Seniorin regelmässig die Eucharistie-Feiern in der katholischen Kirche in Wädenswil. Zudem engagiert sie sich in verschiedenen kirchlichen Gruppen.  

Der Glaube ist mein Leben

Für ihren Mann entschied sich die junge Liselotte Hauser, vom römisch-katholischen zum neuapostolischen Glauben überzutreten. Ihre Arbeitstätigkeit wechselte sie im Laufe der Jahre und schliesslich führte sie die Buchhaltung der Neuapostolischen Kirche Schweiz. Doch ihr Herz war dem katholischen Glauben näher, sie wünschte sich den Wiedereintritt. Darüber war ihr Mann nicht glücklich, doch er respektierte das tiefe Anliegen seiner Frau. In der Kirche Wädenswil findet die rüstige Seniorin ihr zweites Zuhause. Hier wirkte sie ehrenamtlich als Sakristanin (Sigristdienst), Lektorin und Kommunionshelferin, hier singt sie seit vielen Jahren im Dienstag- Liturgie-Chörli. Fast täglich besucht sie hier noch heute eine der vielen kirchlichen Veranstaltungen.

Das Hallenbad hat den Ausschlag gegeben

Wenn immer möglich besucht Liselotte Hauser das Schwimmbad in der Tertianum Residenz Huob und nimmt an den Aquafit Lektionen teil. Dies tut der Arthrose in den Knien gut. Dass es hier ein Hallenbad hat, war schliesslich der Grund für ihren Entscheid, von Wädenswil nach Pfäffikon zu ziehen. Noch mit ihrem Mann besuchte sie verschiedene Tertianum Residenzen, zum Beispiel in Zollikerberg und Zürich-Witikon. Nach dem Tod ihres geliebten Mannes vor zwei Jahren wollte Liselotte Hauser nicht mehr alleine im Haus bleiben. Zuviel erinnerte sie an die über dreissig glücklichen Jahre mit ihm, und die Arbeit in Haus und Garten war ihr zuviel. «Von hier möchte ich nicht mehr weg. Meine 3 ½ Zimmerwohnung mit Blick auf den Etzel und die Luegete ist ruhig und grosszügig. Es ist einfach super da», schwärmt die Seniorin. Sie schätzt auch die herzliche Atmosphäre in der Tertianum Residenz Huob und die netten Tischnachbarn. Denn das Mittagessen geniesst Liselotte Hauser im Tertianum Restaurant.  

Lebensqualität hat zugenommen

Seit Liselotte Hauser 12 Jahre alt ist, spielt sie Handorgel (Akkordeon). Mit ihrer Hohner mit Knöpfen pflegt sie ihre Freude an der Musik. Die Seniorin hat sich vorgenommen, wieder mehr zu üben, um für Freunde und Gäste zu musizieren – Walzer, Märsche und Folklore stehen auf dem Programm. Dank des Umzugs hierher hat die Lebensqualität von Liselotte Hauser zugenommen. Sie hat Zeit für alles, was sie gerne tut. Sie ist unabhängig und doch wunderbar betreut. «Dafür bin ich sehr dankbar», schliesst die liebenswürdige und aktive Seniorin.

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