Eine Lebensgeschichte aus der
   Tertianum Residenz St. Jakob-Park

Wunschheimat Basel – auch im dritten Lebensabschnitt

Basel
25.04.2016

Basel ist seit über 50 Jahren die Heimat von Kurt Weber*. «Zurück nach Engelberg hat es mich nie gezogen», sagt er. Kein Wunder: 1968 eröffnet der gelernte Koch das erste Pub in Basel, später übernimmt er ein Restaurant in Muttenz und eröffnet ein Hotel in Reinach. Keine Zeit, an die frühere Heimat zu denken. Sein Zuhause ist und bleibt Basel – auch nach dem Verkauf des eigenen Hauses.

Heute versprühen sie fast in jeder Stadt an mehreren Ecken ihren englisch-irischen Charme: die Pubs. 1968 ist das noch anders. Mit dem Picadilly beim Barfüsserplatz eröffnet Kurt Weber* das erste Pub in Basel. Und es läuft super. Über Mittag sind die rund 60 Plätze oft zweimal besetzt. «Damals gab es noch kaum Kantinen. So kam das Personal fast aller Unternehmen in der Umgebung zu uns», erklärt Herr Weber.

Nach 13 Jahren im Picadilly zieht es den gelernten Koch nach Muttenz ins Restaurant Drehscheibe. Das Lokal liegt direkt beim Zoll. Das ist ideal für die Lastwagenfahrer. Kundschaft ist also auch hier reichlich vorhanden. «Gut 200 Mittagessen gingen täglich raus», berichtet Kurt Weber. 16 Jahre später öffnet das Hotel Reinacherhof in Reinach seine Tore. Der Pächter: Kurt Weber. Bei so viel Geschäftigkeit verwundert es nicht, dass Herr Weber gar nie auf den Gedanken kommt, in seine ursprüngliche Heimat Engelberg zurückzukehren.

Diagnose ALS und der kurzentschlossene Umzug

Nach mehreren Jahren im Ruhestand bemerkt Kurt Weber, dass er nicht mehr auf dem Rücken schlafen kann. Abklärungen beim Arzt bringen die erschreckende Diagnose: ALS, eine bisher unheilbare degenerative Erkrankung. «Allein in meinem Haus konnte ich nicht mehr bleiben. Ich hätte alles umbauen müssen», erzählt Herr Weber. Ein Bekannter besichtigt mit ihm eine Seniorenresidenz in Basel. Doch dort gefällt es dem heute 75-Jährigen überhaupt nicht. Also organisiert sein Freund einen weiteren Termin. Dieses Mal in der Tertianum Residenz St. Jakob-Park. «Nach der Besichtigung bin ich kurzentschlossen umgezogen und habe mein Haus verkauft», erzählt Herr Weber.

Zuerst zieht der Senior in ein Pflegezimmer. Heute lebt er in einer gemütlichen 1-Zimmer-Wohnung. «Auch wenn ich auf Pflege angewiesen bin, wohne ich hier sehr selbständig und kann mich trotz Rollstuhl frei bewegen», zeigt er sich glücklich mit seiner heutigen Wohnsituation.

Ein weiteres Plus im Tertianum: Die Kulinarik. Als ehemaliger Gastronom und Hotelier legt Herr Weber viel Wert auf gutes Essen. Deshalb freut er sich immer besonders auf das Spezialessen einmal im Monat. Egal ob Spargeln, Wild oder Fondue, er ist immer dabei. «Wir sind meistens dieselbe Gruppe, die zusammensitzt. Das macht Spass! Und vom Wein bis zum Dessert ist alles sehr gut.» Es gilt in jeglicher Hinsicht: Kurt Weber fühlt sich einfach rundum wohl in Basel. Und das wird vermutlich auch immer so bleiben.

*Name von der Redaktion geändert

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