Tertianum
   Gesundheit im Alter

Wie Logopädie die Lebensqualität verbessert

Berlingen
19.04.2017

Wer Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen hat, besucht die Logopädie. Die logopädischen Therapiemassnahmen können die Lebensqualität der betroffenen Person verbessern und Lebensfreude zurückbringen. Tertianum ist sich dessen bewusst und bietet seinen Gästen Therapiemöglichkeiten bei geschulten Logopädinnen und Logopäden an.

Ein Grundbedürfnis jedes Menschen ist die Interaktion mit seinen Mitmenschen. Ist die Kommunikationsfähigkeit eingeschränkt, wirkt es sich negativ auf das Leben der betroffenen Person aus. Durch Logopädie wird die Fertigkeit zu kommunizieren geübt und die Lebensqualität kann verbessert werden.

Gleiches gilt für die Schluckfunktion. Wer nicht richtig schlucken und dementsprechend Nahrung aufnehmen kann, kann sich seines Lebens nur bedingt freuen. Denn auch Essen steht für Lebensfreude. Oft reichen kleine Veränderungen, wie die Anpassung der Nahrungskonsistenzen aus, um ein Verschlucken zu verhindern.

Eine logopädische Therapie wird notwendig

Meist führen hirnorganisch bedingte Erkrankungen - ausgelöst durch einen Schlaganfall oder Krankheiten wie Demenz, Parkinson und Multiple Sklerose – dazu, dass eine ältere Person die Logopädie besucht. Die grössten Einschränkungen haben die Betroffenen in der Wortfindung, der Artikulation oder der Regulierung der Stimmlautstärke. Oft treten auch Schluckstörungen auf. Diese können so stark sein, dass ein normales Essen gar nicht mehr möglich ist. In einem solchen Fall wird eine Magensonde gelegt.

Logopädie für Seniorinnen und Senioren unterscheidet sich in einem zentralen Punkt von logopädischen Massnahmen für eine jüngere Zielgruppe. Christian Peiler, Logopäde in der Klinik für geriatrische Rehabilitation Neutal erklärt: «Ältere Menschen brauchen vielfach mehr Zeit zum Überlegen und Antworten. Deshalb ist wichtig, dass man sich Zeit zum Zuhören nimmt».

Erlernte (Sprach-) Muster aktivieren

In der Therapie mit erwachsenen Menschen ist das oberste Ziel, die erlernten (Sprach-) Muster zu aktivieren und zu verbessern. Vielfach liegt die Ursache für die Laut-Fehlbildung an der fehlenden Muskelkraft. Dann wird mit älteren Menschen beispielsweise eine Artikulationstherapie gemacht. Durch Übungen zur Verbesserung der Lippen- und Zungenmotorik können die Muskeln gestärkt werden. Der Laut muss nicht neu gelernt werden. Dies im Gegensatz zu einer Artikulationstherapie mit Kindern. Sie müssen einen bestimmten Laut vielfach erst in die bestehende Lautsprache integrieren.

Vor der ersten Therapiestunde, erstellt der Logopäde/die Logopädin eine Diagnose. Anschliessend wird die Therapie störungsspezifisch auf den einzelnen Patienten angepasst. Individuelle Aufgaben und Übungen werden mit dem Therapeuten gelöst und durchgeführt.

Mentales Training zur Förderung der Denkprozesse im sprachlichen Bereich

Das sogenannte «mentale Training» fördert die Denkprozesse. Die meisten Übungen können selbständig oder in der Gruppe durchgeführt werden:

  • Wortfindungs-Übung:
    • Unterbegriffe finden
      ​Bsp. Möglichst viele Länder, Flüsse, Verkehrsmittel etc. nennen
    • Tätigkeiten zu einem definierten Buchstaben finden
      Bsp. Buchstabe «M»: malen, mischen, musizieren etc.
  • Vorlesen von kurzen Texten mit anschliessender Fragerunde
  • Kreuzworträtsel, Sudoku, Rechenaufgaben

Zur Reduzierung von Artikulations- und Stimmstörungen sind bestimmte logopädische Übungen Grundvoraussetzung für das selbständige Üben zu Hause.

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