Information zum Coronavirus

16. März 2020

Die ausserordentliche Situation rund um das Coronavirus fordert auch von Tertianum erhöhte Sicherheitsmassnahmen zum Schutz unserer Gäste, Pflegegäste und Mitarbeitenden. Diese werden den sich verändernden Gegebenheiten laufend angepasst. Tertianum orientiert sich hierbei an den Informationen des BAG und den Weisungen der Kantone. Regional werden die kantonalen Weisungen am jeweiligen Standort umgesetzt.

Hier lesen Sie die aktuell gültigen Richtlinien

Eine Lebensgeschichte aus dem 
   Wohn- und Pflegezentrum Brunnehof

Ab in die Traumwohnung fürs Alter – natürlich mit dem Hund

Uster
15.12.2015

Seit zwei Jahren lebt Erika Truttmann* nun in Uster. Besonders wichtig bei der Wohnungswahl: sie wollte ihren Hund mitnehmen und in die Nähe ihrer Tochter ziehen. Letztlich sollte aber auch die Wohnung an sich perfekt sein. Für ihre Traumwohnung ist die 92-Jährige diesen Sommer deshalb sogar noch ein zweites Mal umgezogen. «Jetzt bin ich wirklich zuhause», sagt sie.

Erika Truttmann* sprüht nur so vor Lebensfreude. Begeistert erzählt sie vom Samichlaus-Anlass im Brunnehof. Überhaupt machten sie immer ganz tolle Ausflüge. Auch selber ist die 92-Jährige viel unterwegs. «Mit meinem Hund muss ich einfach drei Mal am Tag raus. Ob ich will oder nicht», erklärt sie. Hätte sie ihre treue Begleiterin nicht mitnehmen dürfen, wäre sie vor zwei Jahren wohl nicht hier eingezogen.

Dank Hund eine alte Bekanntschaft aufgefrischt

«Mit einem Hund findet man auch immer sofort Anschluss», sagt Frau Truttmann. So habe sie beim Spazieren eine wunderbare Bekanntschaft gemacht, beziehungsweise aufgefrischt: «Hier in der Nähe habe ich immer wieder eine andere Dame mit Hund angetroffen. Wir haben jeweils nur ein paar Worte gewechselt. Bis sie irgendwann etwas von Greifensee sagte. 12 Jahre hatte ich dort gelebt, bevor mein Mann und ich in unser Haus bei Neuhausen am Rheinfall gezogen waren. Es stellte sich also heraus, dass wir uns von Greifensee her bereits kannten. Seither gehen wir fast täglich miteinander spazieren und unternehmen auch grössere Ausflüge.»

Zurück ins Zürcher Oberland

Ihr Hund war aber nicht der einzige Grund für den Umzug nach Uster: «Nach dem Tod meines Mannes, wollte ich das Haus verkaufen. Meine Tochter meinte, es wäre schön, wenn ich zu ihr in die Nähe ziehe. Jetzt wohnen wir sogar in derselben Stadt», erklärt Frau Truttmann. Wenn sie nicht gerade unterwegs ist, verbringt Erika Truttmann gerne etwas Zeit auf ihrem Balkon. Hier hat sie nämlich einen wunderbaren Ausblick auf zwei besondere Nachbarn: die «Brunnehof-Störche», die gleich gegenüber vom Wohn- und Pflegezentrum auf einem Kamin und einer Antenne nisten. «Jeden Abend landen sie hier und bleiben auch den ganzen Winter. Zweimal konnten wir schon die Aufzucht von Jungen miterleben. Herrlich, zu beobachten, wie die Kleinen zuerst die Köpfchen rausstrecken, anfangen herumzuhüpfen und schliesslich die ersten Flugversuche unternehmen», berichtet die Seniorin fröhlich.

Mit 92 in die perfekte Wohnung umgezogen

Frau Truttmann hat diesen Sommer bereits ihre zweite Wohnung im Wohn- und Pflegezentrum Brunnehof bezogen. «Die erste war nicht meine Traumwohnung. Ich besitze hunderte von Büchern und hatte dafür einfach zu wenig Platz», erklärt sie. Als dann ihre heutige Wohnung frei wurde, wollte sie diese unbedingt anschauen. «Meine Tochter war zuerst skeptisch: 'Willst du dir wirklich nochmals einen Umzug zumuten?' Als wir die Wohnung aber dann gemeinsam besichtigt hatten, sagte sie: 'Du musst das tun!'», erzählt Frau Truttmann weiter. Hier fühle sie sich nun wirklich rundum wohl. Dazu trage aber auch die gute Atmosphäre bei: «Es ist alles sehr familiär. Man kennt sich, grüsst sich, ist einfach zuhause.»

*Name von der Redaktion geändert

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