Information zum Coronavirus

16. März 2020

Die ausserordentliche Situation rund um das Coronavirus fordert auch von Tertianum erhöhte Sicherheitsmassnahmen zum Schutz unserer Gäste, Pflegegäste und Mitarbeitenden. Diese werden den sich verändernden Gegebenheiten laufend angepasst. Tertianum orientiert sich hierbei an den Informationen des BAG und den Weisungen der Kantone. Regional werden die kantonalen Weisungen am jeweiligen Standort umgesetzt.

Hier lesen Sie die aktuell gültigen Richtlinien

Eine Lebensgeschichte aus dem 
   Wohn- und Pflegezentrum Wismetpark

Weshalb es dem Weltenbummler im Tertianum gefällt

Weesen
30.01.2017

Werner Seitz ist ein Weltenbummler. Der heute 70-Jährige bereiste als Schiffsmonteur die ganze Welt. Seit vier Jahren lebt er im Tertianum Wohn- und Pflegezentrum Wismetpark in Weesen. Dort gefallen ihm vor allem die vielen Freiheiten, das freundliche und fachkundige Personal und das umfassende Angebot.

Werner Seitz ist bereits im sanktgallischen Weesen aufgewachsen. Dass er nun seinen Lebensabend am selben Ort verbringt, zeugt von seiner tiefen Verbundenheit zur Heimat. «Wenn ich unterwegs war, hatte ich immer ein bisschen Heimweh. Nun geniesse ich das Leben im Altersheim in Weesen».

In jungen Jahren liess sich Werner Seitz bei Sulzer in Winterthur ausbilden. Bald wurde er zur Wartung der Stromaggregate auf international verkehrenden Schiffen eingesetzt. Seine Reisen führten ihn bis in den Libanon, nach Costa Rica, Kanada und nach Kairo. Am besten habe es ihm aber in Norwegen gefallen. «Die Landschaft war einmalig schön», schwärmt der weitgereiste Senior.

Viele Erlebnisse habe er in dieser Zeit gemacht. Eine Erinnerung ist ihm speziell geblieben: Am Flughafen in Kairo wartet er auf seinen Koffer, um danach in Suez auf ein britisches Schiff zu steigen. Der Koffer kommt aber nie in Kairo an, und Werner Seitz muss einen Monat lang ohne zusätzliche Kleider auskommen. Erst in der Schweiz findet er seinen Koffer wieder: Er steht bereits in seinem Büro. «Damals war die Situation schon etwas ärgerlich, aber heute kann ich darüber lachen», meint der Senior.

Er habe Personen aus den verschiedensten Ländern kennengelernt. Mit einem Wörterbuch und seiner Offenheit seien die Reisen jeweils bestens vonstatten gegangen. «Es geht immer, wenn man will», ist Werner Seitz überzeugt.

Zurück in der Heimat

Nach den Jahren unterwegs, ist Werner Seitz heute glücklich in seiner Seniorenwohnung im Tertianum Wohn- und Pflegezentrum Wismetpark. «Ich habe mir die Wohnung frühzeitig reserviert», erzählt der Senior. Seine Gesundheit sei nicht mehr die beste gewesen, weshalb er nun froh sei, in einem schönen Altersheim zu wohnen. Werner Seitz kann selbständig in der Wohnung leben, geniesst aber trotzdem, dass alle Pflege- und Aktivierungsangebote im selben Haus sind: «Ich schätze das breite Angebot, es ist alles da». Alle Senioren können persönlich entscheiden, ob sie selbst kochen und den Haushalt machen möchten. Unterstützung wird aber jederzeit geboten.

Lebensqualität: Beschäftigung und Selbständigkeit

Es werde ihm so schnell nicht langweilig, ist Werner Seitz überzeugt. Er lese sehr gerne, jasse oft oder löse Sudoku. Oft hat er auch Besuch von seinen Geschwistern und geniesst einen Spaziergang in der schönen Umgebung des Tertianum Wohn- und Pflegezentrums. Vielfach nimmt der Senior auch an der Kochgruppe teil. «Wir haben früher schon viel gekocht. Es gelingt zwar nicht immer alles, aber ich probiere gerne Neues aus und es macht mir Spass». 

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