Informationen zu Besuchen in Tertianum Betrieben

Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeitenden geniesst nach wie vor oberste Priorität.

Eine generelle Lockerung der Besuchsverbote findet bei Tertianum aktuell gruppenweit statt. Allerdings gelten unterschiedliche kantonale Bestimmungen in Bezug auf die Besuchsregelungen.

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NB: Neu-Eintritte und Besichtigungen sind für Interessierte auf Terminvereinbarung ebenfalls möglich.

"Hier bin ich unter Gleichgesinnten"

Johanna Susanna Grunder erzählt aus ihrem Alltag im Wohn- und Pflegezentrum

Bern
25.09.2019

Johanna Susanna Grunder (83) verbringt ihren Lebensabend im Tertianum Fischermätteli in Bern und erzählt aus ihrem Alltag im Wohn- und Pflegezentrum. Da fühlt sie sich in guten Händen und unter Gleichgesinnten wie Zuhause. Sie ist mehr als ein gewöhnlicher Gast, unternimmt sie doch sehr viel, damit es auch anderen Mitbewohnern gut geht. Die Geschäftsführerin Doris Jordi nennt sie nicht umsonst «die gute Seele des Hauses».

„Vieles in meinem Leben verlief eigentlich nach Mass bis im Jahr 2015 plötzlich ein heftiges Gewitter aufzog“, erzählt der Familienmensch Johanna Susanna Grunder. „Mein Mann stürzte beim Fensterschliessen und brach sich die Hüfte.“ Von diesem Unfall erholte er sich nicht und so war an ein Nachhause-Zurückkehren nicht mehr zu denken. Es mussten schnelle Lösungen her und dank der Koordination der Pro Senectute stand Frau Grunder schon bald mit Doris Jordi, der Geschäftsführerin des Tertianum Fischermätteli, in Kontakt.

Hanni Grunder fühlt sich in ihrer Wohnung rundum wohl.

Das Fischermätteli kam wie gerufen

Diese fand rasche Lösungen und innerhalb einer Woche war der ganze Umzug ins Fischermätteli erledigt. Ihre liebgewonnen Möbel und Einrichtungsgegenstände konnte sie mitnehmen und sich so bald zuhause fühlen. Ihr Mann Erwin pendelte zwischen Pflegeabteilung und Wohnung, wo er die hauseigene Spitex in Anspruch nehmen konnte. „Es war ein grosses Geschenk, dass ich trotz all der Komplikationen stets nahe bei meinem Mann bleiben durfte und ihn bis zu seinem letzten Tag begleiten durfte“, erklärt Hanni Grunder, wie sie im Haus liebevoll genannt wird. „Ich fühlte mich hier auch in schwierigen Situationen stets bestens umsorgt. Allgemein muss ich den Leuten hier und insbesondere der Führung ein grosses Lob aussprechen. Es ist schön, diese Nähe zu spüren und sich deshalb wirklich gut und sicher aufgehoben zu fühlen.“

Mein Alltag ist sehr abwechslungsreich

Bis heute ist es ihr nie langweilig geworden. Sie startet ihren Tag mit Turnen, um ihren Rücken zu stärken und bereitet sich das Frühstück in der eigenen Wohnung zu. Den «Zmittag» gönnt sie sich oft im Restaurant und abends kocht sie wieder in der Wohnung, in welcher sie immer auch gerne Verwandte und Bekannte willkommen heisst. „Heute Mittag hätte ich an vier Tischen essen können“, lacht Hanni Grunder. „Ich habe hier viele Freunde gewonnen und alle wollen jeweils mit mir Mittagessen.“ Es ist nicht umsonst, dass sie im Haus so beliebt ist. So half sie kürzlich einer betagten Dame beim Umzug von der Wohnung in die Pflegeabteilung oder begleitet andere Gäste beim Spaziergang oder zum Einkauf. Dass sie Handarbeitsspezialistin ist, hat sich ebenfalls längst rumgesprochen und so flickt sie auch gerne mal Kleidungsstücke ihrer Mitbewohner. „Dieses Helfersyndrom habe ich seit jeher“, ergänzt sie, „und ich muss manchmal aufpassen, mir auch mal Zeit für mich zu nehmen.“ Das ist manchmal gar nicht so einfach, denn das Unterhaltungsprogramm ist vielfältig. Vorlesungen, Konzerte, Ausflüge, gemeinsames Turnen, Singen, Kochen oder Backen stehen fast an der Tagesordnung. „Es ist fast nicht möglich, alles mitzumachen und ich ziehe mich auch gerne mal in meine Wohnung zurück.“ Da schaltet sie gerne den TV. Auch Musik ist ihr wichtig. Früher spielte sie Geige und bis heute mag sie klassische Musik oder Schlager. Kreuzworträtsel lösen, das Magazin «Landliebe» lesen oder ihre Fremdsprachenkenntnisse vertiefen, gehören zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. „Abends, wenn die Nacht hereinbricht, lasse ich meine Fensterläden gerne oben und geniesse die Aussicht, die bis zum Bundeshaus, dem Berner Münster und in die umliegenden Hügel reicht“, sagt sie. „Diese unzähligen Lichter sind einfach einzigartig und bringen mich immer wieder zum Staunen und Träumen.“

 

 

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