Informationen zu Besuchen in Tertianum Betrieben

Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeitenden geniesst nach wie vor oberste Priorität.

Eine generelle Lockerung der Besuchsverbote findet bei Tertianum aktuell gruppenweit statt. Allerdings gelten unterschiedliche kantonale Bestimmungen in Bezug auf die Besuchsregelungen.

Kontaktieren Sie das Haus Ihrer Wahl für weitere Auskünfte und vereinbaren Sie Ihren individuellen Besuchstermin vorab.

NB: Neu-Eintritte und Besichtigungen sind für Interessierte auf Terminvereinbarung ebenfalls möglich.

Generationenprojekt

Projekt Generationenwohnen in der Tertianum Residenz Segeten

Zürich Witikon
08.01.2020

Seit September lebt die Studentin Lorena Künzler in der Tertianum Residenz Segeten in Zürich-Witikon. Zwei Mal in der Woche widmet sie sich ganz den Gästen. Ein Gewinn für alle Beteiligten.

An der ETH Zürich besucht Lorena Künzler den disziplinenübergreifenden Studiengang "Gesundheitswissenschaften und Technologie" und ist sehr froh, in der Residenz am Zürichberg ein Zuhause gefunden zu haben. «Grad in Zürich ist es ja nicht grad einfach, als Studentin ein bezahlbares Dach über dem Kopf zu finden. Es ist für mich ein grosses Glück, dass ich hier so eine schöne Kleinwohnung mit allem Komfort habe und mich Dank der Ruhe und Abgeschiedenheit voll auf mein Studium konzentrieren kann.»

Lachende Gesichter bei Gast und Studentin.

Zwei Mal in der Woche, jeweils am Dienstag und am Samstag, widmet sich die Ostschweizerin den Gästen. Zu den vielfältigen Aktivitäten gehören individuelle Besuche auf der Pflegeabteilung, Musizieren und Singen, Vorlesen, Betreuung, Begleitung oder auch mal ein Spaziergang an der frischen Luft. Lorena hat ein offenes Ohr für alle und begrüsst die Gäste regelmässig in der Bibliothek des Hauses um vor allem Fragen technischer Natur zu beantworten. Immer wieder kann sie den Gästen zum Beispiel bei der Nutzung von mobilen Geräten behilflich sein. Ab und zu geht es auch um die Erklärung moderner Wörter oder um Diskussionen zu unterschiedlichen aktuellen Themen. «Nur bei der Politik kann ich nicht so recht mitreden», schmunzelt Lorena. «Auch ich lerne beim Treffen der Gäste immer wieder dazu. Sie verfügen über ganz viel Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen und die eine oder andere Lebensweisheit nehme ich sehr gerne mit auf meinen Weg.» Auch für spontane Einsätze ist Lorena Künzler zu haben. So hat sie keine Scheu, sich auch mal an den monatlich stattfindenden Männerstammtisch zu gesellen.

Nach gut drei Monaten kann eine positive Bilanz gezogen werden. Auch für den Geschäftsführer, Jan Hollenstein, bewährt sich das Modell Generationenwohnen. «Lorena ist bei unseren Gästen sehr beliebt. Sie versteht es mit ihrer offenen und natürlichen Art ausserordentlich gut auf unsere Gäste zuzugehen. Unsere Gäste wiederum sehen den Austausch als Bereicherung und können so die Anliegen und Bedürfnisse einer jungen Generation besser nachvollziehen und verstehen – wahrhaftig eine Win-Win Situation für alle Beteiligten», sagt er dazu. Eigentlich können sich alle Parteien sehr gut vorstellen, den vorerst auf ein halbes Jahr lautenden Vertrag zu verlängern. «Ich würde sehr gerne längerfristig hierbleiben und meinen Horizont erweitern», ergänzt Lorena hierzu. Ein spannender Ansatz, der durchaus auch in anderen Tertianum Betrieben Schule machen dürfte.