Informationen zu Besuchen in Tertianum Betrieben

2. Juni 2020

Die Sicherheit und die Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeitenden geniesst nach wie vor oberste Priorität.

Eine generelle Lockerung der Besuchsverbote findet bei Tertianum aktuell gruppenweit statt. Allerdings gelten unterschiedliche kantonale Bestimmungen in Bezug auf die Besuchsregelungen.

Kontaktieren Sie das Haus Ihrer Wahl für weitere Auskünfte und vereinbaren Sie Ihren individuellen Besuchstermin vorab.

NB: Neu-Eintritte und Besichtigungen sind für Interessierte auf Terminvereinbarung ebenfalls möglich.

«Auch während der Coronazeit haben 
wir uns sicher und bestens betreut gefühlt»

Wohnen im Alter während der Coronazeit

Tertianum Residenz Huob in Pfäffikon (SZ)
06.07.2020

In den letzten Wochen wurde viel über die Lebensumstände in Schweizer Alters- und Pflegezentren und dem schmalen Grat zwischen Selbstbestimmung und Sicherheit berichtet. Der Schutz von Menschen mit erhöhtem Risiko hat in einer Ausnahmesituation, wie wir sie erlebt haben, oberste Priorität. Das Gespräch mit den Ehepaaren Wehrli und Klee, die in der Tertianum Residenz Huob in Pfäffikon (SZ) leben, bestätigt, dass besonders in herausfordernden Zeiten eine sichere Umgebung für Gesundheit und Wohlbefinden zentral ist.

 

Das Ehepaar Margrit und Helmut Klee fühlten sich auch während der Corona-Zeit im Tertianum Residenz Huob in Pfäffikon (SZ) sicher und bestens aufgehoben.

 

«Als Corona im Frühjahr 2020 die Schweiz erreichte, hatten wir erst ein mulmiges Gefühl», erzählt Margrit Klee (90) ganz offen. Sehr schnell war ihr und ihrem Ehemann Helmut (91) klar, dass der Schutz der Gäste und Mitarbeitenden für die Verantwortlichen im Vordergrund stand. Die Massnahmen wurden frühzeitig, rasch und professionell umgesetzt. Ausserdem wurden die Gäste regelmässig über die aktuelle Situation und Verhaltensregeln und Hygienevorschriften informiert. «Wir brauchten nur ein paar Tage, um uns an die neuen Regeln zu gewöhnen», erklärt Hansuli Wehrli (85).

Ein geregelter und vielseitiger Alltag unter besonderen Bedingungen

Obwohl es gewisse Einschränkungen gab, wurde mit viel Kreativität und gegenseitigem Verständnis der Alltag vielseitig gestaltet. So wurden beispielsweise im Speisesaal die Tische weiter auseinander platziert und gegessen wurde zu festgelegten Zeiten. Mit dieser Massnahme konnte sichergestellt werden, dass sich nie mehr als zehn Gäste gemeinsam im Restaurant aufhielten. «Die sonst schon hervorragende Küche wurde dadurch gar noch besser und unsere Teller waren noch reicher dekoriert als sonst», bemerkte Vreni Wehrli (83). Die Mitarbeitenden kümmerten sich auch um die persönlichen Einkäufe und Besorgungen der Gäste.

Auch auf ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mussten die Gäste nicht verzichten. Veranstaltungen fanden unter Einhaltung der Hygienevorschriften und dank gutem Wetter draussen im Hof statt. Es gab auch Gäste, die die Konzerte oder Vorlesungen ganz gemütlich von ihrem Balkon aus genossen.

Spaziergänge an der frischen Luft, im Hof oder auf der grossen Dachterrasse waren jederzeit möglich. Turn- und Aktivierungsstunden fanden bei schönem Wetter unter freiem Himmel statt. Anstelle sich im Fitness Center zu bewegen, nutzte Hansuli Wehrli zweimal täglich seinen Home Trainer. «Auch das ist heute durch die angepassten Öffnungs- und Besuchszeiten prima geregelt. So sind nie zu viele Leute gleichzeitig am Trainieren und es findet keine Durchmischung zwischen Gästen und externen Besuchern statt».

Langeweile kam für die Bewohnerinnen und Bewohner nie auf. Die beiden Ehepaare nutzten die Zeit um Fotos auszusortieren oder ihren geliebten Hobbies nachzugehen. Hansuli Wehrli genoss vermehrt klassische Musik, seine Frau Vreni nahm sich mehr Zeit für Handarbeiten. Margrit Klee malte neue Bilder. Aktuell sind ihre Bilder auch in den öffentlichen Räumlichkeiten der Residenz ausgestellt.

Mit den Angehörigen immer in Kontakt

Die Kinder beider Ehepaare wohnen nicht in der Nähe. So gab es auch keine Änderung im persönlichen Kontakt mit ihren Liebsten oder mit Freunden. Es wurde wie gewohnt telefoniert und mit den Enkelkindern über iPads kommuniziert, die allen Gästen in den Tertianum Häusern zur Verfügung gestellt wurden.

Um die alleinstehenden Gäste haben sich die Mitarbeitenden der Residenz besonders liebevoll gekümmert. «Die Mitarbeitenden haben sich rührend um Alleinstehende gekümmert, als wären sie ihre eigenen Angehörigen», erzählt Margrit Klee.

Hohe Solidarität und Hilfsbereitschaft zwischen Gästen und Mitarbeitenden

Gäste und Mitarbeitende seien sich während der letzten Monaten trotz Social Distancing nähergekommen. Die Solidarität und Hilfsbereitschaft untereinander haben alle sehr positiv erlebt. «Die Mitarbeitenden haben mit ihrer Freundlichkeit, Professionalität und Ruhe einen wichtigen Beitrag für unser Wohlbefinden geleistet, was ich sehr schätzte», erzählt Vreni Wehrli. «Wir haben uns alle zu jeder Zeit sicher gefühlt. Alle blieben gesund», sind sich die beiden Ehepaare einig.

Die Eheleute ziehen eine positive Bilanz. «Wir sind sehr dankbar für die Massnahmen, die der Bundesrat erlassen hat und wie diese in der Residenz umgesetzt wurden», freut sich Helmut Klee. «Wir hätten uns keinen besseren und sichereren Ort vorstellen können».

Selbstbestimmung und Freiheit in der Lockerung

Jetzt freuen sich alle auf die Lockerungen. Dass man sich beim Verlassen des Hauses weiterhin an die Vorsichtsmassnahmen halten müsse, ist allen klar. Alle hoffen natürlich, dass sich die Situation bald weiter entspannt. Die Senioren wünschen sich für ihre Kinder und Enkel ein ebenso selbstbestimmtes Leben in Freiheit, wie sie das bis heute tun konnten. Als Bewohnerinnen und Bewohner der Tertianum Residenz Huob haben sie sich nie wirklich eingeschränkt gefühlt.

Tertianum in der Schweiz und im Kanton Zürich

Tertianum ist der führende Anbieter im Bereich Leben, Wohnen und Pflege im Alter und betreibt schweizweit 80 Häuser. Rund um den Zürichsee zählen neben Pfäffikon (SZ) die Residenzen in Horgen, Meilen und Zollikerberg ebenso dazu, wie die Wohn- und Pflegezentren in Richterswil/Samstagern, Gommiswald, Wald oder die diversen Einrichtungen in der Stadt Zürich. Tertianum hat in der Corona-Zeit frühzeitig einen Sonderstab einberufen, der sich täglich berät und laufend gruppenweit gültige Massnahmen festlegt.